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Archiv für August, 2007

addicted2pixels.de updated

Freitag 24. August 2007 von stefan.neuweger

Angesichts der steigenden Anzahl von Besuchern aus dem nicht-deutschsprachigen Teil der Welt habe ich auf www.addicted2pixels.de eine englische Version der About-Page eingerichtet.

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Kategorie: K.A.T.S., Link, web | Keine Kommentare »

Tips für Landschaftsaufnahmen

Donnerstag 9. August 2007 von stefan.neuweger

Bei meinen Internetrecherchen zum Thema Bildkomposition für Landschaftsaufnahmen bin ich auf eine Unmenge von Tips und Empfehlungen gestoßen, wie man denn nun zu gelungenen Landschaftsaufnahmen kommt. Ein Patentrezept liefert natürlicherweise niemand (kann’s ja auch nicht geben) und Regeln sind immer auch dazu da, bewußt gebrochen zu werden.

Deswegen möchte ich an dieser Stelle mal ein paar allgemeine Empfehlungen darstellen, über die ich bei meinen Streifzügen im Netz immer wieder “gestolpert” bin.

Immer nach neuen Locations Ausschau halten

Reisen zu exotischen Plätzen rund um den Globus kann natürlich ein Ansatz für Landschafts-Fotografie sein - aber nicht unbedingt einer, den sich alle von uns leisten können ;-)
Glücklicherweise ist es so, dass sich wundervolle Plätze zum Fotografieren auch direkt vor der eigenen Haustür (oder zumindest in vertretbarer Entfernung) finden lassen. Um zu gelungenen und abwechslungsreichen Landschaftsaufnahmen zu kommen ist eine planvolle Vorgehensweise in Verbindung mit ständiger Suche nach neuen fotografierenswürdigen Plätzen angesagt. Beim Besuch der einzelnen Locations sollte auch immer ein Augenmerk darauf gelegt werden, sich vorzustellen, wie der gleiche Platz zu einer anderen Jahreszeit wohl aussehen würde und welche Aufnahmen dann möglich wären. Die meisten engagierten Fotografen sind - egal wo und mit wem sie unterwegs sind - immer auf der Suche nach neuen Plätzen und Motiven zum Fotografieren.

Früh oder spät am Tag fotografieren

Die Erfahrungen vieler Generationen von Fotografen haben gezeigt, dass die frühen Stunden des Tages kurz vor oder direkt nach Sonnenaufgang sowie die Stunden vor und kurz nach Sonnenuntergang durch die auftretenden Lichtverhältnisse in besonderem Maße zu gelungenen Fotografien führen. Erfolgreiche Landschafts-Fotografen nutzen bewußt das frühe Tageslicht bzw. die abendlichen Lichtverhältnisse um Bilder aufzunehmen, die sich durch eine besondere Lichtstimmung auszeichnen. Dazu braucht es natürlich eine gehörige Portion Disziplin (speziell von es um’s frühe Aufstehen geht), aber - egal ob man mit schönen Aufnahmen nach Hause zurückkehrt oder nicht - das Erlebnis den Sonnenauf- bzw. -untergang mitzuerleben sollte auf jedenfall für die Mühen entschädigen.

Bildmotive “rahmen”

Beim “Einrahmen” von Bilder handelt es sich um eine kompositorische Technik, bei der das zentrale Bildmotiv dadurch betont wird, dass andere Bildbereiche bewusst durch etwas anderes (den Rahmen) verdeckt werden. Beispiele: überhängende Äste, Bögen, Türöffnungen, Brücken, Tunnels oder Fenster. Dadurch erreicht man folgende Effekte:

  • man schafft den Eindruck von Tiefe im Bild bzw. erhält mehrere Bildebenen in der Aufnahme
  • das Motiv wird in einen größeren Zusammenhang gesetzt
  • Neugierde beim Betrachter erzeugen: manchmal fesselt den Betrachter eines Bildes das, was er nicht sehen kann, genauso - wenn nicht sogar mehr - wie das was er sehen kann. Wenn das Vorstellungsvermögen des Betrachters dadurch stimuliert wird, dass er darüber sinniert, was sich hinter dem “Rahmen” befindet, kann das einen sehr positiven Effekt für das ganze Bild haben (unvorsichtig eingesetzt kann es für den Betrachter aber auch lästig wirken - also Vorsicht ;-) )

Belichtungsreihen

In Zeiten digitaler Fotografie tendieren die Kosten für die Einzelaufnahme gegen 0. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zur analogen Fotografie. Diesen Vorteil sollte sich der Landschaftsfotograf zu Nutze machen, indem er vom selben Motiv mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtungseinstellung anfertigt. Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt im größeren Spielraum im Post-Processing (evtl. HDR, layern von unterschiedlichen Belichtungen).

Linien

Die Linien im Bild müssen keine wirklichen Linien sein, sondern es kann sich auch um Formen handeln, die für den Betrachter Linien ergeben w.z.B. Baumreihen, Wege, Flüsse, Zäune oder beliebige andere Bildelemente. Als besonders effektvoll haben sich diagonale Linien in Landschaftsaufnahmen erwiesen, weil sie das Auge des Betrachters “durch das Bild” hin zum zentralen Motiv führen. Kreuzen sich verschiedene Linien eines Bildes, so erzeugt das Aufmerksamkeit beim Betrachter für diesen Punkt.

Linien können darüberhinaus einer Aufnahme Dynamik, Bewegung und “Tiefe” verleihen, indem sie Perspektive suggerieren. Ebenfalls sehr beliebt sind zusammenlaufende Linien, die sich optimalerweise im zentralen Motiv / Fokuspunkt treffen.

Im RAW-Format fotografieren

Warum sollte es wichtig sein, im RAW-Format zu fotografieren? Die Antwort lautet: beim fotografieren in anderen verlustbehafteten Formaten (JPEG direkt aus der Kamera) lässt man sich Möglichkeiten bei der Entwicklung/Nachbearbeitung der Aufnahmen entgehen!

Die meisten Digitalkameras verändern die Aufnahmen beim Konvertieren in das JPEG-Format im Hinblick auf Komprimierung, Kontrast, Schärfe und Farbsättigung, sodass die dabei entstehende Datei vielleicht noch ungefähr ein Drittel der Bildinformationen des Bildes enthält, das die Kamera aufgenommen hat. Desweiteren ist zu beachten, dass beim Speichern einer JPEG-Datei diese jedesmal wieder kompimiert wird und so ein steter Informations-/ Qualitätsverlust auftritt. Deshalb sollten Aufnahmen im JPEG-Format vor der Weiterverarbeitung mittels elektronischer Bildbearbeitung in ein geeignetes, verlustfreies Format w.z.B. TIFF oder PSD umgewandelt werden.

Drittel-Regel

Die auch als “Rule of Thirds” bekannte Grundregel zur Bildgestaltung gilt auch für Landschaftsaufnahmen, ist jedoch allenfalls als Rückfall-Lösung zu betrachten für den Fall, dass sich keine andere augenfälligere, orignellere Komposition des Bildmotivs anbietet.
Anwenden der Drittel-Regel bei Landschaftsaufnahmen heißt, interessante Punkte des Motivs auf die “Drittel-Schnittpunkte” zu legen, wodurch die Aufnahme ausgeglichen wirkt und Aufmerksamkeit auf ebenjene Motivelemente gelenkt wird.

Geometrische Formen

Interessante Bereiche eines Motivs gemäß einer geometrischen Figur anzuordnen kann zu einer ausgeglichenen Bildwirkung führen. Teilweise wird dadurch - ähnlich wie bei den “Linien” in einer Aufnahme - das Auge des Betrachtes geführt. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die Anordnung von Motivteilen in einer Dreiecksform - ein Motivteil rechts positioniert, eines links und das dritte mittig zu den beiden anderen….

Ein Stativ benutzen

Der Hauptgrund für den Einsatz eines Stativs liegt auf der Hand: Verwacklungen durch Bewegungen des Kameragehäuses in der Hand beim Auslösen werden verhindert und die Verwendung von längeren Verschlusszeiten wird ermöglicht. Aber es gibt noch einen weiteren wichtigen Grund für den Stativeinsatz: bei Verwendung eines Stativs wird der Fotograf - anders als bei Aufnahmen aus der Hand - der bewußten Bildgestaltung automatisch mehr Bedeutung beimessen, da der Bildaufbau durch sorgfältiges Ausrichten des Stativs gesteuert werden muss.

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Bildbearbeitungs - Tutorials

Dienstag 7. August 2007 von stefan.neuweger

Eine richtig “dicke” Linksammlung zu Bildbearbeitungs - Tutorials findet man auf folgender Seite:

Post Processing Tutorials List

Dabei handelt es sich um einen Forums-Beitrag im Forum der Seite photography-on-the.net

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Merkzettel: Tips für Portraitaufnahmen

Donnerstag 2. August 2007 von stefan.neuweger

Heute versuche ich - als Merkzettel für mich -, einige Aspekte für gelungene Portraits zusammenzustellen und möchte den geneigten Leser daran teilhaben lassen.

  • Anwenden der “Rule of Thirds” (Drittel-Regel): das Gesicht auf einem der Schnittpunkte platzieren
  • Lichtquellen variieren: verwendete Lichtquellen variabel positionieren bzw. auch die Person selbst anders im Verhältnis zur Lichtquelle positionieren
  • Lichtquellen: eine großflächig Lichtquelle ergibt weiches Licht, eine kleinflächige Lichtquelle gibt hartes Licht
  • Lichtquellen: je näher eine Lichtquelle zum Motiv ist desto hellere Lichtwirkung
  • Keine zwanghaften, statischen oder gar verkrampften Posen verwenden - etwas Bewegung in das Shooting hereinbringen, sodass die Bilder dynamischer wirken
  • einen aufgeräumten, ordentlichen, ruhigen Hintergrund verwenden
  • den Körper der zu portraitierenden Person nicht “flach” zur Abbildungsebene ausrichten, sondern z.B. seitlichen Stand verwenden und den Kopf zur Kamera drehen lassen.
  • Schatten, die direkt dem Motiv “aus dem Kopf wachsen” sehen nicht sehr vorteilhaft aus, deswegen die Person nicht direkt an den Hintergrund stellen, sondern etwas Abstand lassen.
  • Kameraposition variieren, unterschiedliche Blickwinkel auf das Motiv schaffen abwechslungsreiche Portraits. Normal werden Portraits in Augenhöhe des Motivs “geschossen”, experimentieren schadet jedoch nie, man sollte jedoch darauf achten, dass keine unvorteilhaften Effekte auftreten w.z.B. “Doppelkinn-Effekt” bei zu niedriger Kameraposition…
  • Nicht direkt blitzen! Bei Blitzeinsatz immer indirektes Blitzen anwenden (z.B. Bouncer, off-camera-flash).
  • Wahl der Brennweite: beim Einsatz von langen Brennweiten wird sich in der Regel das Motiv besser vom Hintergrund abheben, bei Verwendung von kürzeren Brennweiten werden die Gesichtszüge tendenziell mehr gestreckt und ggf. auch eine größere Schärfentiefe erreicht.
  • Wahl der Blende: eine kleinere Blende (mit hoher Blendenzahl) lässt die Aufnahme insgesamt schärfer aussehen, eine größere Blende (mit niedriger Blendenzahl) lässt den Hintergrund aus der Schärfeebene herausfallen und hebt so das Motiv vom Hintergrund ab.
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