Merkzettel: Tips für Portraitaufnahmen
Heute versuche ich – als Merkzettel für mich -, einige Aspekte für gelungene Portraits zusammenzustellen und möchte den geneigten Leser daran teilhaben lassen.
- Anwenden der “Rule of Thirds” (Drittel-Regel): das Gesicht auf einem der Schnittpunkte platzieren
- Lichtquellen variieren: verwendete Lichtquellen variabel positionieren bzw. auch die Person selbst anders im Verhältnis zur Lichtquelle positionieren
- Lichtquellen: eine großflächig Lichtquelle ergibt weiches Licht, eine kleinflächige Lichtquelle gibt hartes Licht
- Lichtquellen: je näher eine Lichtquelle zum Motiv ist desto hellere Lichtwirkung
- Keine zwanghaften, statischen oder gar verkrampften Posen verwenden – etwas Bewegung in das Shooting hereinbringen, sodass die Bilder dynamischer wirken
- einen aufgeräumten, ordentlichen, ruhigen Hintergrund verwenden
- den Körper der zu portraitierenden Person nicht “flach” zur Abbildungsebene ausrichten, sondern z.B. seitlichen Stand verwenden und den Kopf zur Kamera drehen lassen.
- Schatten, die direkt dem Motiv “aus dem Kopf wachsen” sehen nicht sehr vorteilhaft aus, deswegen die Person nicht direkt an den Hintergrund stellen, sondern etwas Abstand lassen.
- Kameraposition variieren, unterschiedliche Blickwinkel auf das Motiv schaffen abwechslungsreiche Portraits. Normal werden Portraits in Augenhöhe des Motivs “geschossen”, experimentieren schadet jedoch nie, man sollte jedoch darauf achten, dass keine unvorteilhaften Effekte auftreten w.z.B. “Doppelkinn-Effekt” bei zu niedriger Kameraposition…
- Nicht direkt blitzen! Bei Blitzeinsatz immer indirektes Blitzen anwenden (z.B. Bouncer, off-camera-flash).
- Wahl der Brennweite: beim Einsatz von langen Brennweiten wird sich in der Regel das Motiv besser vom Hintergrund abheben, bei Verwendung von kürzeren Brennweiten werden die Gesichtszüge tendenziell mehr gestreckt und ggf. auch eine größere Schärfentiefe erreicht.
- Wahl der Blende: eine kleinere Blende (mit hoher Blendenzahl) lässt die Aufnahme insgesamt schärfer aussehen, eine größere Blende (mit niedriger Blendenzahl) lässt den Hintergrund aus der Schärfeebene herausfallen und hebt so das Motiv vom Hintergrund ab.
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[...] man das überhaupt so nennen kann eine sehr schwere Frage. Ich denke die Artikel mit Tips zu Portrait- und Lanschaftsaufnahmen, das Brainstorming zu Photowalking in München und die “Fragen [...]
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