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Tips für LandschaftsaufnahmenBei meinen Internetrecherchen zum Thema Bildkomposition für Landschaftsaufnahmen bin ich auf eine Unmenge von Tips und Empfehlungen gestoßen, wie man denn nun zu gelungenen Landschaftsaufnahmen kommt. Ein Patentrezept liefert natürlicherweise niemand (kann’s ja auch nicht geben) und Regeln sind immer auch dazu da, bewußt gebrochen zu werden. Deswegen möchte ich an dieser Stelle mal ein paar allgemeine Empfehlungen darstellen, über die ich bei meinen Streifzügen im Netz immer wieder “gestolpert” bin. Immer nach neuen Locations Ausschau haltenReisen zu exotischen Plätzen rund um den Globus kann natürlich ein Ansatz für Landschafts-Fotografie sein – aber nicht unbedingt einer, den sich alle von uns leisten können Früh oder spät am Tag fotografierenDie Erfahrungen vieler Generationen von Fotografen haben gezeigt, dass die frühen Stunden des Tages kurz vor oder direkt nach Sonnenaufgang sowie die Stunden vor und kurz nach Sonnenuntergang durch die auftretenden Lichtverhältnisse in besonderem Maße zu gelungenen Fotografien führen. Erfolgreiche Landschafts-Fotografen nutzen bewußt das frühe Tageslicht bzw. die abendlichen Lichtverhältnisse um Bilder aufzunehmen, die sich durch eine besondere Lichtstimmung auszeichnen. Dazu braucht es natürlich eine gehörige Portion Disziplin (speziell von es um’s frühe Aufstehen geht), aber – egal ob man mit schönen Aufnahmen nach Hause zurückkehrt oder nicht – das Erlebnis den Sonnenauf- bzw. -untergang mitzuerleben sollte auf jedenfall für die Mühen entschädigen. Bildmotive “rahmen”Beim “Einrahmen” von Bilder handelt es sich um eine kompositorische Technik, bei der das zentrale Bildmotiv dadurch betont wird, dass andere Bildbereiche bewusst durch etwas anderes (den Rahmen) verdeckt werden. Beispiele: überhängende Äste, Bögen, Türöffnungen, Brücken, Tunnels oder Fenster. Dadurch erreicht man folgende Effekte:
BelichtungsreihenIn Zeiten digitaler Fotografie tendieren die Kosten für die Einzelaufnahme gegen 0. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zur analogen Fotografie. Diesen Vorteil sollte sich der Landschaftsfotograf zu Nutze machen, indem er vom selben Motiv mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtungseinstellung anfertigt. Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt im größeren Spielraum im Post-Processing (evtl. HDR, layern von unterschiedlichen Belichtungen). LinienDie Linien im Bild müssen keine wirklichen Linien sein, sondern es kann sich auch um Formen handeln, die für den Betrachter Linien ergeben w.z.B. Baumreihen, Wege, Flüsse, Zäune oder beliebige andere Bildelemente. Als besonders effektvoll haben sich diagonale Linien in Landschaftsaufnahmen erwiesen, weil sie das Auge des Betrachters “durch das Bild” hin zum zentralen Motiv führen. Kreuzen sich verschiedene Linien eines Bildes, so erzeugt das Aufmerksamkeit beim Betrachter für diesen Punkt. Linien können darüberhinaus einer Aufnahme Dynamik, Bewegung und “Tiefe” verleihen, indem sie Perspektive suggerieren. Ebenfalls sehr beliebt sind zusammenlaufende Linien, die sich optimalerweise im zentralen Motiv / Fokuspunkt treffen. Im RAW-Format fotografierenWarum sollte es wichtig sein, im RAW-Format zu fotografieren? Die Antwort lautet: beim fotografieren in anderen verlustbehafteten Formaten (JPEG direkt aus der Kamera) lässt man sich Möglichkeiten bei der Entwicklung/Nachbearbeitung der Aufnahmen entgehen! Die meisten Digitalkameras verändern die Aufnahmen beim Konvertieren in das JPEG-Format im Hinblick auf Komprimierung, Kontrast, Schärfe und Farbsättigung, sodass die dabei entstehende Datei vielleicht noch ungefähr ein Drittel der Bildinformationen des Bildes enthält, das die Kamera aufgenommen hat. Desweiteren ist zu beachten, dass beim Speichern einer JPEG-Datei diese jedesmal wieder kompimiert wird und so ein steter Informations-/ Qualitätsverlust auftritt. Deshalb sollten Aufnahmen im JPEG-Format vor der Weiterverarbeitung mittels elektronischer Bildbearbeitung in ein geeignetes, verlustfreies Format w.z.B. TIFF oder PSD umgewandelt werden. Drittel-RegelDie auch als “Rule of Thirds” bekannte Grundregel zur Bildgestaltung gilt auch für Landschaftsaufnahmen, ist jedoch allenfalls als Rückfall-Lösung zu betrachten für den Fall, dass sich keine andere augenfälligere, orignellere Komposition des Bildmotivs anbietet. Geometrische FormenInteressante Bereiche eines Motivs gemäß einer geometrischen Figur anzuordnen kann zu einer ausgeglichenen Bildwirkung führen. Teilweise wird dadurch – ähnlich wie bei den “Linien” in einer Aufnahme – das Auge des Betrachtes geführt. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die Anordnung von Motivteilen in einer Dreiecksform – ein Motivteil rechts positioniert, eines links und das dritte mittig zu den beiden anderen…. Ein Stativ benutzenDer Hauptgrund für den Einsatz eines Stativs liegt auf der Hand: Verwacklungen durch Bewegungen des Kameragehäuses in der Hand beim Auslösen werden verhindert und die Verwendung von längeren Verschlusszeiten wird ermöglicht. Aber es gibt noch einen weiteren wichtigen Grund für den Stativeinsatz: bei Verwendung eines Stativs wird der Fotograf – anders als bei Aufnahmen aus der Hand – der bewußten Bildgestaltung automatisch mehr Bedeutung beimessen, da der Bildaufbau durch sorgfältiges Ausrichten des Stativs gesteuert werden muss. 2 comments to Tips für Landschaftsaufnahmen |
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fotos.neuweger.com…
Article about tips for landscape-photography in german language….
[...] so nennen kann eine sehr schwere Frage. Ich denke die Artikel mit Tips zu Portrait- und Lanschaftsaufnahmen, das Brainstorming zu Photowalking in München und die “Fragen an mich selbst” sind [...]