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Bildbearbeitung 1×1: Farbstiche

Nicht immer ist man in der Situation, die Zeit und die Mittel für einen korrekten Weißabgleich zur Verfügung zu haben. Besonders in Zeitdruck und bei nicht wiederholbaren Ereignissen ist es daher unumgänglich einfach draufzuhalten – entweder mit aktiviertem automatischen Weißabgleich durch die verwendete Kamera oder auch mit dem gerade eingestellten Weißabgleich. Das Motto “lieber ein suboptimales Bild out-of-cam als gar keines”, schließlich hat der Digitalfotograf ja eine komplette Dunkelkammer auf seiner Postprocessing-Maschine zur Verfügung.

Nun kann man bei Bildern, die in den oben beschriebenen Situationen aufgenommen wurden, dann noch leichtes Spiel haben, wenn sich die neutral-grauen Bereiche im Bild zweifelsfrei identifizieren lassen, da beispielswiese ein neutralgrauer Hintergrund verwendet wurde oder sonstige Bildelemente eindeutig als grau erinnert werden. Ist dies jedoch nicht der Fall und man beginnt mit dem Tonwert-Bingo, bei dem nach jedem Versuch im Zweifelsfall eine andere Variation eines Farbstichs auftritt, hilft der folgende FotoTV-Videotip von Calvin Hollywood weiter – viel Spaß beim schauen und nachmachen:

Link: Farbstiche entfernen

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